Ourika-Tal


Programm und Preis
Für 1 bis 2 Personen: 550,00 Dhs / Person
Für 3 bis 4 Personen: 375,00 Dhs / pro Person
Für 5 bis 7 Personen: 325,00 Dhs / pro Person
Tagsüber,
Leicht begehbar
Ganzjährig verfügbar
8:30 Uhr: Abfahrt vom Riad in einem privaten Fahrzeug mit Fahrer
Besuch eines traditionellen Berbermarktes
Besuch einer Arganöl-Kooperative für Frauen (Vorführung und Verkostung)
Besuch eines biologischen Duftgartens, Entdeckung von Heilpflanzen
Mittagessen am Wadi mit Bergblick (Mahlzeit nicht im Preis inbegriffen)
Wandern Sie zu den Setti-Fatma-Wasserfällen und entdecken Sie herrliche Landschaften.
Rückkehr zum Riad mit malerischen Fotostopps

Ein Stück Geschichte
Eingebettet am Fuße der ersten Ausläufer des Hohen Atlas erstreckt sich das Ourika-Tal über fast 68 km, von den Außenbezirken von Marrakesch bis zum charmanten Berberdorf Setti Fatma, das auf einer Höhe von 1.500 Metern liegt.
Das Wadi, das von der Medina oder Gueliz aus leicht zu erreichen ist und nur 30 km südlich von Marrakesch liegt, zählt zu den meistbesuchten Tälern des Hohen Atlas. Bekannt für seine spektakulären Landschaften und üppige Vegetation, bezaubert es Besucher mit seinen malerischen Berberdörfern, die sich entlang des Wadis erstrecken und ein authentisches Eintauchen in die lokale Kultur ermöglichen.
Ein Fluss im Herzen des Tals
Der Fluss Ourika entspringt im Hohen Atlas in Marokko und schlängelt sich durch das gleichnamige Tal, bevor er in den größeren Fluss Tensift mündet. Wadi bedeutet im Arabischen „Fluss“. Seit Jahrhunderten bewässert er die Dörfer und Felder an seinen Ufern.
Seine Schönheit ist faszinierend, doch es mahnt auch zur Erinnerung an die Naturgewalten: Bei heftigen Stürmen kann sein Flussbett schnell über die Ufer treten. Die verheerende Flut von 1995, die Tausende von Menschenleben forderte, ist unvergessen.
Eine großzügige und sich ständig wandelnde Natur
Das Tal, gesegnet mit einem angenehmen Klima, besticht durch fruchtbare Felder, Olivenhaine und Mandel- und Kirschplantagen. Die kurvenreiche, von Anstiegen unterbrochene Straße offenbart im Frühling – nach der Regenzeit – ein lebendiges Bild: leuchtend rote Erde, Terrakottatöne und üppige Vegetation. Die Luft kühlt sich mit zunehmender Höhe ab und erreicht mitunter Temperaturen, die bis zu 15 °C niedriger sind als im Sommer in Marrakesch. Ein Panorama eröffnet sich nach dem anderen, jedes atemberaubender als das vorherige.
Ein lebendiges Erbe
Der Name Ourika leitet sich vermutlich von Urika ab und ist mit dem Stamm der Masmouda (Imasmoude in Amazigh) verbunden, einer der größten Berbergruppen und Gründer der Almohaden-Dynastie. Auch heute noch spricht die lokale Bevölkerung überwiegend Berberisch, insbesondere den Shilha-Dialekt, und pflegt eine angestammte Lebensweise und Traditionen.









